U14-A: Niederlage gegen Leverkusen – 100. Punkt verhindert

TSV Bayer 04 Leverkusen – TuS Iserlohn Kangaroos 97:36 (25:11/26:8/22:10/24:7)

Mit nur 8 Spielern konnte die U14 zum Auswärtsspiel nach Leverkusen anreisen – gute Besserung an den Rest – machte dort aber, gerade in der zweiten Halbzeit, einen Schritt nach vorne. Der Start ins Spiel ging mächtig daneben. Schnell lagen die Kangaroos mit 8:0 hinten und auch eine Auszeit brachte nur kurz Ordnung ins Spiel. Dennoch setzten sich die Gastgeber auf 18:2 ab, ehe auch die Kangaroos deutlich besser ins Spiel fanden. So konnten zumindest die letzten 4 Minuten des 1. Viertels gewonnen werden (8:9), das Viertel ging ungeachtet relativ deutlich an die Gastgeber (25:11). Ähnliches Bild im zweiten Viertel. Schon nach 3 Minuten musste wieder eine Auszeit her (35:12). Leverkusen outreboundete die Kangaroos zu einem 51:19-Halbzeitstand.

Im dritten Viertel machten die Kangaroos mehr Druck auf den Aufbauspieler und das zeigte Wirkung, so dass man den Gastgebern zumindest die leichten Punkte per Fastbreak wegnehmen konnte. Offensiv kam man nun auch zu besseren Abschlüssen, aber eine schlechte Freiwurfquote (2/6 FW) verhinderte einen besseren Output als 10 Punkte in diesen Viertel. Zum Start in den Schlussabschnitt mussten die Kangaroos wieder einen 14:0-Lauf hinnehmen und lagen zu diesem Zeitpunkt schon hoch, mit 87:29 zurück. Aber es ging noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft, die unbedingt die 100 Punkte verhindern wollte und obwohl es zu Beginn des Viertels nicht danach aussah, schaffte man dieses „kleine Ziel“. Gerade in den letzten Minuten verteidigte man geschlossener und sowohl im 1on1, als auch als Team, so dass Leverkusen zu keinen guten Abschlüssen mehr kam und am Ende 97:36 gewann.

Martin Miethling: „Wir können nicht immer über fehlende Größe klagen, das nutzt nichts. Wenn wir kleiner sind, müssen wir halt mehr Druck machen und das hat schon phasenweise gut funktioniert.“

Für die Kangaroos spielten: Mix (10 Pkt.|2 Dreier), Omazic (9), Trettin (7), Gebauer & Tesche (je 4), Sellmann (2), Schütz & Can (je 0).