Turbo setzt erst spät ein…

MIKROKANGAROOS DREHEN IM DERBY ERST LANGSAM AUF

U10-Oberliga: Iserlohn Kangaroos-SV Haspe 70 :83:42(11:5,32:19,60:27)

Da steckte wohl die saftige Niederlage gegen Boele noch in den Knochen. 11 magere Pünktchen zeigte die Anzeigetafel nach dem ersten Viertel für die Gastgeber, wobei der Heimkorb in seinem ersten Saisonspiel seinem Namen keine Ehre machte und fleißig Bälle ausspuckte, statt sie zu schlucken.

Dann kam jedoch der Appetit beim Essen, wohl nicht zuletzt, weil die Aufbauspieler ihre Brechstange zur Seite gelegt hatten und ihre Mitspieler mit guten Pässen versorgten, die diese nun immer souveräner zu Punkten verarbeiteten. Erfreulich, dass dabei ausnahmslos alle Spieler die Bewachung ihres Gegenübers sehr ernst nahmen und so den Weg zum Korb für die sympathischen Gäste zum Hindernislauf machten.

Nachdem nach einem 21:4- Lauf zu Beginn des dritten Viertels die Verhältnisse geklärt waren, begann die Kür für das nun kräftig durchgewechselte Team. Und hier zeigte sich, was der Coach schon in der Halbzeitpredigt gelehrt hatte. Einzelaktionen blieben spätestens beim dritten Gegner stecken, offene Augen für den freien Mitspieler führten zu vielbeklatschten Musterangriffen mit happy end. Turbo-Thorsten und Jet-Yonas waren in Überschallgeschwindigkeit vor dem gegnerischen Korb und verarbeiteten die Traumpässe ebenso gut, wie Richard und Wiktor ihre Offense-Rebounds.

In der Endabrechnung hatte der Teamgeist in der zweiten Halbteit 20 Punkte mehr erarbeitet, als im ersten Durchgang und kann daher optimistisch in die Zukunft schweben.

Trainerworte: Ein Spiel mit erfreulicher Steigerung über die gesamte Spielzeit, bei dem wirklich jeder eine sehr ordentliche (nein Thorben eine gigantische) Verteidigungsarbeit geleistet hat. Hoffentlich können wir den Schwung am nächsten Wochenende mit nach Lüdenscheid nehmen, wo noch eine Scharte aus der vergangenen Saison auszuwetzen ist.

Für die Kangaroos spielen:

Jesse Duru 2, Philip Grothe 16, Richard Hoffmann 12, David Kabamba 22, Emily Koks, Wiktor Ksiazczyk 4, Xinran Liu, Moritz Mix 12, Yonas Sauerland 4, Thorben Schurad 8, Kadirhan Sentürk, Konstantin Tauchmann 3

Bericht: Helgi Bencker