Dennis Shirvan: „Unser Team wird auch künftig wieder bunt gemischt sein“

IKZ  Nachgefragt

Dennis Shirvan ist Trainer des Regionalliga-Teams der Kangaroos.

„Unser Team wird auch künftig wieder bunt gemischt sein“

Mit dem Sieg in Waltrop haben die Basketballer der TuS Kangaroos in der 2. Regionalliga nun auch letzte theoretische Zweifel am Klassenerhalt zerstreut. Wir sprachen mit Trainer Dennis Shirvan über den Talentschuppen der heimischen Korbjäger.

Wie fällt Ihre Saisonbilanz einen Spieltag vor Ende der Serie aus?
Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Mein persönliches Ziel waren 13 Siege, erreichbar sind noch elf Erfolge. Es wäre sicher etwas mehr machbar gewesen. Vor allem in der Hinrunde hatten wir aber bei unserem Stammkader einige verletzte Spieler. Und durch Terminüberschneidungen haben viele unserer Doppellizenzler häufig gefehlt.

Wenn man sieht, wie stark die Mannschaft komplett ist, hätte man in dieser Formation auch oben mitspielen können-oder?
Davon bin ich fest überzeugt. Wir wären wohl unten den ersten Drei gelandet, aber das war nicht unser Ziel. Vielmehr wollten wir uns etablieren und Spieler ausbilden. Wenn die erste Mannschaft in die ProA aufsteigt, kann man über die 1. Regionalliga nachdenken.

Welche Perspektiven gibt es für die kommende Saison? Bleiben Sie Trainer der Mannschaft? Ich habe ein Faible für junge Talente und werde sehen, wen ich schon jetzt für unseren Stammkader gewinnen kann. Andere scheiden vielleicht wegen Studium oder Beruf aus. Das Team wird wieder bunt gemischt. Grundsätzlich gehe ich davon aus, dass ich Trainer bleibe. Es steht allerdings noch ein abschließendes Gespräch aus.

Und wie läuft die Koordination in Sachen Doppellizenzler?
Manager Michael Dahmen hält mich auf dem Laufenden, welche Perspektivspieler er verpflichten wird. Ich kann mich dann mit meinen Personalentscheidungen darauf einstellen.

Die Heimstätte der Sundernallee ist gewöhnungsbedürftig. Nun wird ein Umzug in die Matthias-Grothe-Halle diskutiert. Wie stehen Sie dazu?
Die Sunderallee kenne ich noch aus meiner aktiven Zeit. Die Halle hat Vorteile, weil sie auch für Gegner gewöhnungsbedürftig ist. Natürlich würden wir uns über einen Umzug zum Hemberg freuen. Allerdings müssen wir dann auch dort trainieren können.  

Sie waren zuletzt auch Co-Trainer unter Milos Stankovic bei der ersten Mannschaft. Sieht man Sie auch künftig in dieser Funktion?
Erst einmal muss geklärt werden, ob Milos auch weiterhin Trainer der ersten Mannschaft bleibt. Für den Fall, dass ein neuer Trainer verpflichtet wird, gehe ich davon aus, dass der seine eigenen Vorstellungen hat. Für meine Person kann ich sagen, dass mir die Zusammenarbeit viel Spaß gemacht hat und ich gerne weitermachen würde.

 

Quelle: IKZ 9. April 2019 / Markus Wassmuth