Mit Teamgeist zum nächsten Heimsieg

Auswärts haben die Iserlohn Kangaroos ihren Rhythmus noch nicht gefunden, umso wichtiger ist es für die Zweitliga-Basketballer deshalb, ihre Heimspiele zu gewinnen.

Nach der erfolgreichen Premiere gegen die BSW Sixers gastiert nun Aufsteiger RSV Eintracht Stahnsdorf am Samstag, 19.30 Uhr, in der Matthias-Grothe-Halle. Die Gäste firmieren in der 2. BARMER Basketball Bundesliga seit vergangenem Sommer als TSK 49ers. Die drei Versalien repräsentieren die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf, die Ziffern das Gründungsjahr des Vereins. Mit der Neuausrichtung wollen die aus dem brandenburgischen Landkreis Potsdam-Mittelmark anreisenden Gäste den lokalen Bezug zu ihrer Region unterstreichen, denn die drei Gemeinden waren dank finanzieller Unterstützung ein Garant für die Erteilung der ProB-Lizenz.

Wie in Iserlohn herrscht auch bei den 49ers eine ständig steigende Euphorie. Nach dem Wiederaufstieg gilt der Klassenerhalt als Maßstab, wobei der sportliche Leiter Vladimir Pastushenko davon überzeugt ist, den nicht erst in der Abstiegsrunde, sondern mit dem Einzug in die Playoffs sichern zu können. Die aus jungen und routinierten Akteuren bestehende Mannschaft um Neu-Trainer Kai Buchmann ist weitgehend identisch mit der aus dem Vorjahr und wurde nur punktuell, aber qualitativ ergänzt. Führungsspieler sind Sebastian Fülle und Mubarak Salami, die beim ersten Saisonsieg ihrer Mannschaft am vergangenen Wochenende beim 96:91 gegen Oldenburg allein 51 Punkte erzielten. Bis dahin waren die mit zwei Niederlagen gestarteten TSK 49ers das offensivschwächste Team der Liga.

In Iserlohn herrscht nach den beiden Auswärtsniederlagen keineswegs Panik. „Ich sehe uns immer noch gut aufgestellt“, versichert der Geschäftsführer Michael Dahmen, denn aus seiner Sicht konnten die Kangaroos trotzdem in allen Spielen überzeugen. Als Ursache für die phasenweise wackelnden Leistungen sieht er die krankheits- und verletzungsbedingt seit vier Wochen schwankende Trainingsbeteiligung. „Es ist nicht von Vorteil, wenn man nicht komplett trainieren kann.“

Auch in dieser Woche kann Trainer Milos Stankovic nicht auf den kompletten Kader zurückgreifen, Moritz Schneider (Gehirnerschütterung) fällt weiter aus. „Wir werden aber alles tun, um uns optimal auf den Gegner vorzubereiten.“ Zudem hat Stankovic natürlich Respekt. „Es gibt in dieser Liga keine schwachen Teams.“ Beeindruckt ist der Iserlohner Headcoach von der Trefferquote der 49ers in der ersten Halbzeit gegen Oldenburg: „Die haben 13 Dreipunktwürfe bei 17 Versuchen gemacht, das ist Wahnsinn.“ Seine Mannschaft dagegen hatte in Bernau insbesondere in der Schlussphase viele Würfe verschludert, hinzu kam eine ungewohnte Reboundschwäche.
„Als Team haben wir aber gut agiert und uns viele freie Würfe erarbeitet“, sieht der Coach trotzdem eine Weiterentwicklung. Um die angriffsstarken und mit hohem Tempo spielenden Gäste am Samstag zu stoppen, fordert er eine Reduzierung der Ballverluste und eine kontrollierte Offensive, also nicht zu überhastet spielen und den Rhythmus ändern, wenn kein schneller Abschluss möglich ist.                                   

Karten für das Spiel in der Matthias-Grothe-Halle gibt es an unseren Vorverkaufsstellen und hier bequem und schnell.

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos | Foto: Jona Wiechowski

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