Kangaroos wollen in Itzehoe auswärts punkten

Auch nach der unglücklichen 84:86-Heimniederlage gegen Bernau haben die Iserlohn Kangaroos in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ihr Saisonziel vor Augen!

Trotz guter Leistungen trennen vier Punkte den Tabellenvorletzten von den anvisierten Play-Off-Rängen, doch vorzeitiges Aufgeben ist keine Option für die Iserlohner. „Noch ist alles möglich“, sagt Manager Michael Dahmen, zumal er gegen Bernau, seiner Meinung nach die beste Mannschaft, die er zuletzt gesehen habe, trotz des exorbitanten mentalen Drucks eine weitere Steigerung bei seinem Team ausgemacht hat: „Wir sind auf dem richtigen Weg, haben uns gegenüber November und Dezember verbessert. Gegen Bernau haben wir konstant gut gespielt, am Ende führte die Summe der kleinen Fehler dazu, dass wir knapp verloren haben.“

Am Samstag reisen die Iserlohner trotzdem als krasser Außenseiter zu den Itzehoe Eagles. Die Gastgeber haben sich mit acht Siegen aus den letzten zehn Spielen auf Platz zwei katapultiert, den sie nach ihrer überraschenden 80:85-Niederlage in Oldenburg gegen Iserlohn verteidigen wollen. Itzehoe kann nach einem mäßigen Saisonstart durchaus als Mannschaft der Stunde bezeichnet werden. Die Eagles stellen mit einem Schnitt von 82,7 Punkten pro Spiel eines der offensivstärksten Teams der Liga, gleiches gilt für ihre Gefährlichkeit aus der Distanz (34 %). Im Rebounding (41,2 %) weisen die Schleswig-Holsteiner aktuell den besten Wert der Liga auf. Eine Schwäche ist allenfalls ihre hohe Auffälligkeit für Ballverluste (18,9). Die Mannschaft verfügt über eine individuelle hohe Qualität auf allen Positionen, wobei insbesondere Topscorer Christopher Hooper (285 Punkte) und Forward Marko Boksic (183) herausragen. Aber auch die ehemaligen BBL-Spieler Flavio Stückemann und Stefan Schmidt prägen das Spiel der Eagles.

Michael Dahmen sieht die Iserlohner wie bei der 67:73-Hinspielniederlage, als man schon mit 15 Punkten führte, keineswegs chancenlos. „Wir haben auswärts bei den Sixers gewonnen und Schwelm zweimal an den Rand einer Niederlage gebracht.“

Verzichten müssen die Kangaroos allerdings auf Dennis Teucher, der mindestens vier Wochen pausieren muss. „Wenn es gut läuft, kann er vielleicht noch zwei Spiele machen“, hofft Dahmen. Teucher war bei einer Korbaktion gegen Bernau die Kniescheibe aus dem Gelenk rausgesprungen, Physiotherapeut Dennis Konrad-Werner führte unmittelbar vor Ort die Reposition durch.

„Glücklicherweise sind keine Bänder gerissen oder Knochen geschädigt“, meint der Manager und fordert: „Jetzt müssen wir noch einmal einen Ticken enger zusammenrücken, jeder die zehn Minuten von Dennis übernehmen.“

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos | Foto: Max Winkler

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