Iserlohn Kangaroos wollen zurück in die Erfolgsspur

Nach den beiden strapaziösen Auswärtsfahrten nach Bernau und Dresden geht es am Wochenende für die Iserlohn Kangaroos nur ins Rheinland, die Aufgabe beim Aufsteiger ART Giants Düsseldorf ist allerdings keinen Deut leichter. Die Düsseldorfer sind mit drei Siegen gegen Dresden, Itzehoe und Bochum beeindruckend in die Saison gestartet, doch die letzten drei Spiele gegen Schwelm, Münster und Oldenburg wurden allesamt verloren. Am Samstag (19 Uhr, Comenius-Halle, Lütticher Str. 34, 40545 Düsseldorf) wollen die Landeshauptstädter genauso wie die Kangaroos zurück in die Erfolgsspur.

Beide Mannschaften stehen demzufolge extrem unter Druck, wobei die Gastgeber lediglich den Klassenerhalt als Saisonziel ausgegeben haben, während die Iserlohner sich nicht nur eine gute Ausgangslage für die Play-off-Runde verschaffen, sondern dort auch so weit wie möglich kommen wollen. Dass die Kangaroos diesen Plan erfüllen können, davon ist Manager Michael Dahmen weiterhin überzeugt und denkt deshalb auch nicht daran, personell nachzubessern: „Die Mannschaft besitzt das Potenzial dazu.“ Doch blickt man aktuell auf die Tabelle, dann sind Iserlohns Zweitliga-Basketballer als Vorletzter weit von ihrem Ziel entfernt.

In Düsseldorf treffen die Iserlohner auf die stärkste Offensive und mit Brady Rose zugleich auf den Topscorer der Liga. Mit dem als Ersatz für den langzeitverletzten DeShaun Cooper verpflichteten US-Amerikaner haben die Verantwortlichen einen guten Griff getan. Neben dem Power-Guard sind Faton Jetullahi und Dainius Zvinklys die treffsichersten Schützen bei den Giants, die außerdem die meisten Rebounds in der Liga holen. Dazu trägt ein Ex-Iserlohner maßgeblich bei. Seit zwei Jahren spielt Deion Giddens für die Rheinländer, zuvor war der Center drei Saisons für die Kangaroos aktiv. Für ihn wird die Begegnung mit den ehemaligen Teamkollegen sicherlich ein besonderes Spiel.

Trotz schwankender Leistungen rechnen sich die Iserlohner gute Chancen auf die angepeilte Wende aus, denn bei der Ursachenforschung für die bisher schwankenden Leistungen musste Headcoach Milos Stankovic gar nicht so tief graben. Eigentlich ist es oft das verflixte letzte Viertel, in dem die Iserlohner urplötzlich den Faden verlieren und trotz zuvor phasenweise komfortablen Führungen auf die Verliererstraße geraten. So auch gegen Itzehoe, als die Kangaroos den Wunschvorstellungen ihres Trainers sehr nahe kamen. „Da haben wir bis zum letzten Viertel nur 43 Punkten zugelassen“, fordert Stankovic so eine konzentrierte Leistung endlich bis zur letzten Sekunde. „Wenn wir in Düsseldorf gewinnen wollen, müssen wir die Rebounds kontrollieren und in der Defensive so verteidigen, wie wir es lange Zeit gegen Itzehoe gemacht haben, und dürfen uns keine leichten Ballverluste erlauben.“ Für ihn sind die Durchhänger ein Kopfproblem, ausgelöst durch mangelndes Selbstvertrauen. „Wir haben deshalb in dieser Woche viel im mentalen Bereich gearbeitet, viel miteinander gesprochen.“ Stankovic bleibt zuversichtlich, zumal er seit vergangenen Freitag endlich durchweg mit dem kompletten Team trainieren konnte. Folgerichtig können die Iserlohner in der Landeshauptstadt ihre Bestformation aufbieten.

 

Pressemitteilung Iserlohn Kangaroos | Foto: Max Winkler

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