Vorne hui, hinten pfui…

Microkangaroos siegen ohne zu überzeugen…

U10-Oberliga Iserlohn Kangaroos – SV Haspe 70: 81:59 (18:12,41:28,63:38)

Ganz als Gentlemen erwiesen sich die Waldstädter Youngster bei ihrem Auftritt gegen den Basketballnachwuchs aus Haspe. Während der flinke Aufbauspieler der nur zu siebt angereisten Gäste einigermaßen kontrolliert werden konnte, hielten die jungen Kavaliere der Gastgeber den mitgereisten Damen bildlich gesprochen das „Scheunentor“ zum Heimkorb so offen, dass die zum fröhlichen Punkten eingeladenen Ladies mehr als 2/3 der Gästepunkte auf ihr Konto verbuchten.

Etwas erfreulicher entwickelte sich die Geschichte am Gegenkorb, wo zwar einige Bälle zuviel statt Ring und Netz nur die Luft streichelten, doch immerhin hatten am Schluss alle Waldstädter Akteure mindestens einmal die orange Kugel durch die Reuse gejagt.

In einer Begegnung, in der vor allem der Nachwuchs zum Einsatz kommen sollte, musste einmal mehr Captain „Unstoppable“ Julius den Vorsprung halten, da das „Aufbau-Geschwader“ die Mitspieler nicht sah, oder dieselben sich nicht in passrelevante Positionen bewegten. So konnten die Zuschauer einige sehenswerte Einzelaktionen z.B. von Maxi und Musa beklatschen, von Teamwork aber war über weite Phasen wenig zu spüren.

Trainer-Worte: Ich bin ein wenig enttäuscht, dass wir von unserer Glanzleistung gegen Boele zu wenig mit in die nächsten Spiele nehmen konnten. Wir werden aber unbeirrt weiter daran arbeiten, unsere körperlichen Vorteile beim Rebound zu nutzen und in der Offense zum Team-Play zurückzufinden. Wenn wir allerdings am kommenden Wochenende mit zwei von meinem Exverein Schwelm entführten Punkten in die obere Tabellenhälfte zurückkehren wollen, sollten bei der Defense die Hintern deutlich tiefer gelegt, die Beine merklich beschleunigt und die Sprunghöhe mindestens verdoppelt werden.

Für die Kangaroos spielten:
Musa Aksoy 2, Jessi Duru 3, Liu „Kobe“Jiaye 5, Colin Laurenz 4, Tom Menke 2, Moritz Mix 4, Kadirhan Sentürk 2, Maxi Spies 13, Jano Tinnefeld 2, Benni Toennies 6, Julius Trettin 38

Bericht: Helgi Bencker